Schlafmedizinische Untersuchung bei Schnarchen und Atemaussetzern
Schnarchen, nächtliche Atemaussetzer, Mundtrockenheit am Morgen und Tagesmüdigkeit können Hinweise auf eine gestörte nächtliche Atmung sein. Wenn Ihr Schlaf nicht erholsam ist oder Ihre Angehörigen störende Atemgeräusche, Atempausen oder unruhigen Schlaf bemerken, sollte eine fachärztliche Abklärung erfolgen.
In unserer Praxis untersuchen wir mögliche HNO-ärztliche Ursachen für Schnarchen und schlafbezogene Atemstörungen. Dazu zählen unter anderem eine behinderte Nasenatmung, vergrößerte Nasenmuscheln, Veränderungen im Bereich des Rachens, der Mandeln oder des weichen Gaumens.
Nach einer ausführlichen Anamnese und fachärztlichen Untersuchung können wir die Nasenatmungsfähigkeit mittels Rhinomanometrie überprüfen. Bei entsprechendem Verdacht kann zusätzlich eine Untersuchung des Schlafverhaltens mittels ambulanter Polygraphie erfolgen. So lässt sich besser unterscheiden, ob es sich um einfaches Schnarchen oder um Hinweise auf ein obstruktives Schlafapnoe-Syndrom handelt.
Anschließend besprechen wir mit Ihnen ausführlich die individuelle Therapie. Je nach Befund kommen konservative Maßnahmen, eine Verbesserung der Nasenatmung, weiterführende schlafmedizinische Abklärung oder bei entsprechender medizinischer Indikation operative Verfahren infrage.
Häufige Fragen
Wann sollte Schnarchen ärztlich abgeklärt werden?
Schnarchen sollte abgeklärt werden, wenn es sehr laut ist, regelmäßig auftritt, den Schlaf stört oder Angehörige nächtliche Atemaussetzer bemerken. Auch Tagesmüdigkeit, morgendliche Mundtrockenheit, Konzentrationsprobleme oder ein nicht erholsamer Schlaf können Hinweise auf eine schlafbezogene Atemstörung sein.
Was sind typische Hinweise auf eine Schlafapnoe?
Typische Hinweise sind nächtliche Atempausen, lautes Schnarchen, unruhiger Schlaf, morgendliche Kopfschmerzen, Mundtrockenheit, Tagesmüdigkeit und Konzentrationsprobleme. Ob tatsächlich ein obstruktives Schlafapnoe-Syndrom vorliegt, sollte durch eine gezielte Untersuchung abgeklärt werden.
Wie läuft die Untersuchung bei Schnarchen und Atemaussetzern ab?
Zunächst erfolgt ein ausführliches Gespräch über Ihre Beschwerden, Ihr Schlafverhalten und mögliche Begleitsymptome. Anschließend wird eine fachärztliche HNO-Untersuchung durchgeführt. Dabei prüfen wir unter anderem die Nase, den Nasenrachen, den Rachen und mögliche Engstellen der oberen Atemwege. Anschließend kann eine sogenannte polygraphische Untersuchung eingeleitet werden.
Was ist eine Polygraphie?
Die ambulante Polygraphie ist eine schlafmedizinische Untersuchung, bei der während des Schlafs verschiedene Messwerte aufgezeichnet werden. Dazu gehören unter anderem Atmung, Sauerstoffsättigung, Puls und Schnarchgeräusche. So kann eingeschätzt werden, ob Hinweise auf eine schlafbezogene Atemstörung oder Schlafapnoe bestehen.
Können HNO-Operationen bei Schnarchen helfen?
Wenn anatomische Engstellen im Bereich der Nase, des Rachens, der Mandeln oder des weichen Gaumens eine Rolle spielen, können operative Verfahren in bestimmten Fällen helfen. Ob eine Operation sinnvoll ist, wird nach sorgfältiger Diagnostik individuell entschieden.
Muss ich für die Polygraphie im Krankenhaus schlafen?
n der Regel wird die Polygraphie ambulant durchgeführt. Sie erhalten das Messgerät für die Nacht und schlafen zu Hause in Ihrer gewohnten Umgebung. Die Auswertung erfolgt anschließend in der Praxis.
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